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  • Comment reconnaître de l'or facilement
  • Wie erkennt man echtes Gold?

    Solenn BERHO


    Sie haben gerade die gesamte Schmucksammlung Ihrer Großtante Yvette geerbt und unter dem Modeschmuck und den Stücken aus vergangenen Zeiten haben Sie einige Teile entdeckt, deren Wert Sie sich fragen? Ist diese auffällige goldfarbene Kette wirklich aus echtem Gold? Und ist dieser Armreif aus Platin, Palladium oder vielleicht Weißgold? Schauen wir uns gemeinsam ein paar kleine Tipps an, wie Sie die Qualität Ihres Goldschmucks ganz einfach zu Hause selbst testen können.

    Inhaltsverzeichnis:

    Nach dem Stempel suchen

    Das sollte Ihr allererster Reflex sein. Schmuckstücke aus Gold, Silber und Edelmetallen sind in der Regel gestempelt. Die Punzierung ist eine Prägung auf dem Metall, die dessen Qualität und Echtheit belegt. Auf die Frage "Wie erkenne ich echtes Gold?" lautet die einfachste und schnellste Antwort: Suchen Sie nach dem Stempel.

    In Frankreich ist diese Kennzeichnung erst bei Schmuckstücken mit mehr als drei Gramm Gold verpflichtend. Bei geringerem Goldgehalt ist daher womöglich kein Stempel vorhanden.

    Dank des Stempels erhalten Sie zwei wichtige Angaben:
    den Goldgehalt Ihres Schmuckstücks
    die Echtheit Ihres Stücks
    Hierbei spricht man von "Karat" (was in diesem Fall nicht die Maßeinheit für Diamanten ist), sondern eine Maßeinheit in der Schmuckherstellung, die Auskunft über den Feingehalt eines Metalls gibt.

    Karat wird mit dem Buchstaben "k" abgekürzt.

    Welcher Stempel steht für welchen Goldgehalt?

    Es gibt zwei Arten von Punzen, um Ihren Goldschmuck zu authentifizieren: die Meisterpunze (des Herstellers) oder die Verantwortlichkeitspunze (des Importeurs). Letztere hat meist die Form einer Raute.

    Die andere Punze ist die sogenannte "Feingehaltspunze oder Garantiepunze". Sie wird von den Zollbehörden angebracht und variiert je nach Goldgehalt des Schmuckstücks.

    24-Karat-Gold wird durch ein Seepferdchen dargestellt, ist jedoch für die Schmuckherstellung zu weich.
    18-Karat-Gold wird durch einen Adlerkopf gekennzeichnet.
    14-Karat-Gold (ca. 58,5 % Gold) wird durch eine Jakobsmuschel dargestellt.
    9-Karat-Gold, dessen Legierung mindestens 37,5 % Gold enthält, wird durch eine kleeblattförmige Punze ausgewiesen.

    Verknoteter Schmuck

    Gold mit Essig testen

    Ein weiterer Beweis dafür, dass Essig wirklich für alles gut ist: Man kann damit sogar die Echtheit von Schmuck prüfen. So geht's: Legen Sie Ihr goldfarbenes Schmuckstück in ein Gefäß mit Essig und lassen Sie es mindestens eine Stunde lang ruhen. Spülen Sie es anschließend mit klarem Wasser ab.
    Erkennen Sie eine Farbveränderung? Wenn ja, ist das Schmuckstück nicht aus Gold. Hat sich die Farbe nicht verändert, stehen die Chancen sehr gut, dass es echtes Gold ist.

    Der Magnettest

    Die kleine Wissenschaftsminute des Tages: Gold ist nicht magnetisch. Was bedeutet es also, wenn Ihr großer goldener Siegelring plötzlich fest an einem Magneten haftet? Richtig geraten: leider eine Enttäuschung.
    Alle Ihre vergoldeten Ketten, Anhänger und Armbänder sind nicht aus echtem Gold, wenn sie magnetisch sind.

    Bleichmittel zur Erkennung von Gold

    Einfach und wirkungsvoll, auch wenn Sie mindestens 24 Stunden auf das Ergebnis warten müssen – dennoch ein praktischer Trick.
    Legen Sie Ihr Schmuckstück für einen ganzen Tag in eine Bleichmittellösung (Chlorbleiche) und prüfen Sie das Ergebnis. Tritt eine Oxidation auf, ist es leider kein Gold. Zeigt sich jedoch keinerlei Oxidation, handelt es sich tatsächlich um echtes Gold!

    Verknoteter Goldschmuck

     

    Die Keramik

    Vorab ist ein wichtiger Hinweis nötig: Der Keramiktest zur Erkennung von Goldschmuck sollte nur als letzter Ausweg genutzt werden, da diese Methode Ihr wertvolles Schmuckstück beschädigen kann.
    Für diesen Test benötigen Sie ein Stück unglasierte Keramik. Reiben Sie Ihr Schmuckstück vorsichtig daran und prüfen Sie das Ergebnis: Hinterlässt es einen goldenen Abrieb auf der Keramik, handelt es sich um Gold. Ist der Abrieb schwarz, ist es kein Gold.

    Der Bisstest

    Wenn Sie vorsichtig in eine kleine Stelle Ihres Lieblingsarmbands oder Ihrer Creolen beißen und ein leichter Zahnabdruck sichtbar wird, deutet das auf echtes Gold hin. Dieses Phänomen liegt an der Weichheit von Gold. Verblüffend, oder?

    Das Poliertuch

    Schnell und unkompliziert: Für diesen Test benötigen Sie lediglich ein kleines Poliertuch, wie man es üblicherweise zur Schmuckreinigung verwendet.
    Reiben Sie Ihren Ring, Ihr Armband oder Ihre lange Kette daran ab und betrachten Sie das Ergebnis. Wenn die goldene Schicht matt wird oder eine andere Farbe zum Vorschein kommt, ist Ihr Schmuckstück leider nicht aus echtem Gold, sondern vermutlich vergoldet – also nur mit einer dünnen Goldschicht überzogen, die sich abtragen kann.

    Sie können diese Aufgabe auch einem professionellen Juwelier oder einem Goldankauf anvertrauen. Der Goldtest wird meist kostenlos durchgeführt, sodass für die Prüfung keine Kosten anfallen. So vermeiden Sie mögliche Beschädigungen an Ihren Schmuckstücken.

    Zu guter Letzt: Echtes Gold und vergoldeter Schmuck, der aus einer Messinglegierung (Kupfer und Zink) besteht und galvanisch mit einer feinen 3-Mikron-Goldschicht überzogen wird, sind zwei verschiedene Dinge. Zudem gibt es viele verschiedene Goldvarianten für Schmuckstücke: Schwarzgold, Gelbgold, Roségold, Weißgold oder beispielsweise auch rhodiniertes Gold.